Building innovation hubs

Warum innovation hubs?

Die Schaffung eines Ortes, an dem ein diverses Team kreative Ideen entwickeln und zielgerichtet innovieren kann, klingt verführerisch einfach. Doch beim Aufbau eines Innovation Hubs gilt es einiges zu beachten. Um erfolgreich neue Ideen zu entwickeln braucht es eine kreative Arbeitsatmosphäre, das richtige Team sowie den passenden Mix aus Struktur und Freiheit. Viele große Unternehmen, wie Daimler, Telekom oder SAP, arbeiten bereits erfolgreich mit Innovation Labs. 

Eine Studie der HTW Berlin (2018) zeigt jedoch, dass die meisten kleineren Unternehmen keine vergleichbaren Innovationsaktivitäten betreiben. Aber wieso machen das viele Unternehmen nicht? Die klassische Weiterentwicklung eines Unternehmens liegt für gewöhnlich in der Abteilung für Forschung und Entwicklung. Allerdings ist diese feste in der Unternehmenskultur verankert und meist darauf fokussiert Prozesse zu optimieren oder Teile des Unternehmens zu modernisieren. Wenngleich eine Ausrichtung auf Modernisierung und Prozessoptimierung gewinnbringend ist, steht sie oft radikaler Innovation im Weg.

Sinn und Zweck eines Innovation Hubs ist die Vorbereitung des Unternehmens auf Disruptionen und zunehmenden Wettbewerbsdruck. Der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein bedeutet, besser auf die Herausforderungen der Zukunft zu antworten. Viele Mittelständler und Familienunternehmen nutzen hierfür eine hauseigene F&E-Abteilung. Allerdings sind diese eher bemüht Produkte zu verbessern und Prozesse zu optimieren, anstatt diese „neu zu denken“. Hierfür sind F&E-Abteilungen meist zu sehr in der Kultur und den Strukturen des Unternehmens gefangen. Auch wenn der Aufbau eines Innovation Hubs kein einfacher Weg ist, kann er bewältigt werden, sofern potenzielle Herausforderungen proaktiv angegangen werden. Hierfür gibt es drei grundlegende Schritte zu beachten.

  1. Es muss eine passende Infrastruktur geschaffen werden.

    Die Umgebung des Innovation Hubs wirkt sich maßgeblich auf den Erfolg und die Kreativität des Teams aus. So beeinflusst beispielsweise die Ausstattung der Räumlichkeiten die Entfaltung des Potenzials der Mitarbeiter und erlaubt es ihnen sich von den Denkmustern und Strukturen des Unternehmens zu lösen und so potenzielle Zukunftslösungen unabhängig zu konzeptualisieren.

  2. Die Zusammenstellung eines passenden Teams.

    Die Zusammensetzung eines diversen Teams aus externen Experten und internen Mitarbeitern, ermöglicht einen fachübergreifenden Austausch und vereint vielfältige Perspektiven auf vorliegende Problemstellungen. Wahre Innovationen entstehen nur in den seltensten Fällen zufällig. Meist sind sie ein Produkt verschiedener Blickwinkel, ausgiebiger Diskussionen und sich ergänzender Skillsets.

  3. Das Innovation Hub nachhaltig für die Zukunft aufzustellen.
    Die Definition von Prozessen und Strukturen ist notwendig, um die Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft zu gewährleisten und die Zielvorstellungen des Innovation Hubs aktualisieren zu können.

Nicht jede Idee oder Innovation, die im Hub entsteht, kann dem Unternehmen weiterhelfen oder als Basis für ein Corporate Startups stehen. Und viele Ideen werden scheitern. Aber wer sich dessen bewusst ist und dennoch bereit ist diesen Weg zu gehen beweist Unternehmergeist und Zukunftsorientierung. Wer dies nicht tut droht die Zukunft zu verpassen – ohne dies zu bemerken, bevor es zu spät ist.

Wenn Sie mehr über den Aufbau eines Innovation Hubs erfahren oder Innovation in ihr Unternehmen bringen wollen, dann vereinbaren Sie bitte hier einen unverbindlichen Beratungstermin!

Yannik Rediske.

Managing Partner & Startup Experte.

 Yannik repräsentiert als nationales Gesicht die Junior Entrepreneurship Bewegung und engagiert sich hierbei herausragend für junges Unternehmertum. Zuletzt war er Vorstandsvorsitzender des JCNetwork, Deutschlands größtem Dachverband für studentische Unternehmensberatung.
Als Experte für
Organisationsentwicklung begleitet er zudem regelmäßig Startups in ihrer Entwicklung.

Mail: Yannik.rediske@startify.de

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