Post Merger Integration

WACHSTUM DURCH TRANSAKTION

Es gibt gute Gründe für Unternehmen in neue Geschäftsfelder bspw. in Start-ups zu investieren: Für mittelständische Unternehmen steht dabei vor allem der Wissenstransfer im Vordergrund. Durch den strategischen Zukauf neuer Geschäftsfelder, können sich Unternehmen Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz schaffen und frühzeitig Zugang zu neuen Wachstumstechnologien erschließen. Für Investoren aus dem Private Equity-Sektor stehen dagegen die Wachstumschancen eines Startups im Vordergrund. 

Allerdings scheitern zwischen 80 und 90 Prozent aller Startups und Entscheidungshilfen sind im Bereich des Corporate Venture Capitals bislang nur rar gesät. Wie können Unternehmen also die Chance einer erfolgreichen Investition steigern? Grundsätzlich gibt es vier Faktoren, die dabei helfen, die Erfolgschancen von Startups zu bewerten.

Der erste Faktor ist die Zusammensetzung des Teams. Startups, die ein möglichst diverses Team mitbringen und deren Mitarbeiter über umfangreiche Expertise in ihren Aufgabenbereichen verfügen, haben bessere Erfolgsaussichten. Zudem ist relevant, ob sich das Team extern Beraten lässt oder Interimsmanager beschäftigt, um Führungsmängel auszugleichen. 
Der zweite Faktor umfasst das Geschäftsmodell des Startups. Es sollte genau definiert und auf Painpoints der Zielgruppe ausgerichtet sein. 

Die zwei verbleibenden Faktoren, Timing und Traction, wurden überraschenderweise als teilweise noch wichtiger eingestuft. Um das Timing eines Startups einzuschätzen, empfiehlt es sich, den Markt zu betrachten und zu bewerten, ob er bereit für das Produkt oder Geschäftsmodell ist. Der Faktor Traction befasst sich damit, wie gut ein Startup sein Budget verteilt. Neugründungen mit einem geringen Finanzvolumen können den strukturellen Nachteil eines kleinen Budgets durch die kreative Nutzung ihrer Mittel ausgleichen. Für Erfolg im Wachstumsvorhaben spielt die Integration der neuen Einheit die zentrale Rolle: In vielen Unternehmen treiben Bereiche einzeln Initiativen voran, die das Unternehmen modernisieren und Innovation erschließen sollen.  

Allerdings ist dieser Ansatz nur selten von Erfolg gekrönt, weshalb einige Industrieunternehmen nun die Initiativen einzelner Bereiche in einem Venturing Hub bündeln und mit einem zentralen Ansatz Venturing Aktivitäten umsetzen. Eine Tochtergesellschaft in Form eines Venturing Hubs besitzt kürzere Entscheidungswege, eine agile Organisation und optimierte Prozesse. So schaffen es diese Unternehmen Chancen frühzeitig zu identifizieren und sich nachhaltig Wettbewerbsvorteile zu sichern. Neben der Etablierung richtiger Strukturen im Unternehmen, müssen sich Investoren auch intensiv mit der Kompatibilität der Unternehmenskulturen befassen. Viele Kooperationen zwischen Mittelstand und Startups scheitern an divergierenden Werten und Einstellungen, die im Vorfeld einer Investition oder Zusammenarbeit auf einen Nenner zu bringen sind. Nichtsdestotrotz kann Corporate Venture Capital bei genauer Prüfung und mit der richtigen Expertise Wettbewerbsvorteile kreieren, neue Impulse schaffen oder finanzielle Gewinne hervorbringen. 

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Ihr Ansprechpartner

Christian Wewezow

Managing Partner

Als erfahrener Unternehmer, Stratege und Company Builder begleitet Chistian Wewezow seit 15 Jahren die Entwicklung und Transformation von mittelständischen Marktführern und Familienunternehmen sowie die nächste Unternehmergeneration bei der Nachfolge und Ausgründung von (Corporate) Startups. Außerdem engagiert sich der gebürtige Heidelberger ehrenamtlich als Kuratoriumsvorsitzender und Mitglied der Bundesjury bei der Oskar-Patzlet-Stiftung, die jedes Jahr den Großen Preis des Mittelstandes verleiht.

Mail: christian.wewezow@startify.de

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